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Fellwechsel & Unterwolle

Unterwolle beim Hund – was ist sie und warum ist sie wichtig?

Unter dem sichtbaren Deckhaar vieler Hunde verbirgt sich eine zweite, weichere Fellschicht: die Unterwolle. Wie dicht sie ausgeprägt ist, unterscheidet sich von Hund zu Hund – und hat großen Einfluss darauf, welche Fellpflege sinnvoll ist.

Besonders während des Fellwechsels macht sich Unterwolle häufig deutlich bemerkbar. Dann lösen sich alte Haare und können im übrigen Fell hängen bleiben. Für die richtige Pflege ist deshalb wichtig zu verstehen, wie das Haarkleid aufgebaut ist und welche Aufgabe die Unterwolle darin übernimmt.

Das Fell unter dem Fell

Was ist Unterwolle beim Hund?

Bei Hunden mit einem doppelschichtigen Haarkleid besteht das Fell aus Deckhaar und Unterwolle. Beide Fellschichten unterscheiden sich in ihrer Struktur und erfüllen innerhalb des natürlichen Haarkleids unterschiedliche Aufgaben.

Deckhaar

Die äußere Fellschicht

Das Deckhaar bildet die von außen sichtbare Fellschicht. Je nach Felltyp kann es kurz oder lang, glatt, kräftig, weich oder rau sein.

Es liegt über der Unterwolle und prägt wesentlich das Erscheinungsbild und die Struktur des Haarkleids.

Unterwolle

Die weichere Schicht darunter

Unterwolle besteht meist aus feineren und weicheren Haaren, die dichter unter dem Deckhaar wachsen. Wie viel davon vorhanden ist, hängt unter anderem von Felltyp, Jahreszeit und individuellem Hund ab.

Bei manchen Hunden ist diese Schicht sehr ausgeprägt, während andere nur wenig oder keine deutlich erkennbare Unterwolle besitzen.

Nicht jeder Hund besitzt dieselbe Art von Unterwolle.

Dichte, Länge und Beschaffenheit können sich deutlich unterscheiden. Selbst bei Hunden derselben Rasse kann das Verhältnis zwischen Deckhaar und Unterwolle unterschiedlich ausgeprägt sein. Deshalb sollte die Fellpflege immer am tatsächlichen Haarkleid des einzelnen Hundes ausgerichtet werden.

Teil des natürlichen Haarkleids

Unterwolle ist nicht einfach „zu viel Fell“.

Gerade während eines starken Fellwechsels entsteht schnell der Eindruck, möglichst viel Unterwolle müsse aus dem Fell entfernt werden. Das wäre jedoch die falsche Zielsetzung.

Unterwolle gehört bei entsprechenden Felltypen zum natürlichen Haarkleid. Bei der Pflege geht es deshalb nicht darum, diese Fellschicht möglichst stark auszudünnen, sondern bereits gelöstes Haar zu erkennen und passend zur Fellstruktur behutsam herauszuarbeiten.

Noch fest sitzende Unterwolle sollte nicht unnötig herausgezogen werden. Entscheidend ist der aktuelle Fellzustand – nicht die Menge der Haare, die nach einer Pflegerunde in der Bürste liegt.

Mehr als eine zusätzliche Fellschicht

Welche Aufgabe hat die Unterwolle?

Unterwolle ist ein natürlicher Bestandteil des Haarkleids vieler Hunde. Gemeinsam mit dem Deckhaar bildet sie eine schützende Fellstruktur, deren Dichte sich bei vielen Hunden im Laufe des Jahres verändert.

01

Sie unterstützt die Wärmeisolierung

Die feinen, dicht stehenden Haare können Luft zwischen sich einschließen. Dadurch trägt die Unterwolle dazu bei, den Körper gegenüber niedrigen Außentemperaturen zu isolieren.

02

Sie gehört zur natürlichen Fellstruktur

Unterwolle und Deckhaar bilden bei entsprechenden Felltypen gemeinsam das Haarkleid. Beide Schichten sollten deshalb bei der Pflege als Einheit betrachtet werden.

03

Ihre Dichte kann sich verändern

Bei vielen Hunden ist die Unterwolle im Winter dichter ausgeprägt und wird im Frühjahr teilweise abgestoßen. Im Herbst kann sich das Haarkleid erneut verdichten.

Im Sommer gilt nicht: Je weniger Unterwolle, desto besser.

Auch bei warmem Wetter sollte Unterwolle nicht einfach möglichst stark ausgedünnt werden. Entscheidend ist, bereits gelöstes Haar aus dem Haarkleid herauszuarbeiten und die natürliche Fellstruktur zu respektieren.

Fellpflege mit Augenmaß

Gelöste Unterwolle entfernen – intaktes Fell erhalten.

Während des Fellwechsels kann sich ein Teil der Unterwolle lösen, aber noch längere Zeit zwischen den übrigen Haaren hängen bleiben.

Bei dichtem Fell können sich diese losen Haare miteinander verbinden und das Haarkleid zunehmend kompakt erscheinen lassen. Genau hier setzt eine passende Unterwollpflege an: Gelöstes Haar wird behutsam herausgearbeitet.

Noch fest sitzendes und intaktes Fell soll dagegen erhalten bleiben. Deshalb kommt es nicht darauf an, nach der Pflege einen möglichst großen Fellberg vor sich zu haben, sondern das Fell passend zu seiner Struktur zu bearbeiten.

Felltypen mit dichter Unterwolle

Welche Hunde haben besonders viel Unterwolle?

Besonders ausgeprägt ist Unterwolle häufig bei Hunden mit doppelschichtigem Fell. Unter dem sichtbaren Deckhaar befindet sich dabei eine mehr oder weniger dichte Schicht aus feineren, weicheren Haaren.

Dichtes Doppelfell

Viel Unterwolle unter kräftigem Deckhaar

Bei diesen Felltypen kann die Unterwolle sehr dicht sein. Besonders während des Fellwechsels lösen sich häufig große Mengen feiner Haare, die im übrigen Haarkleid hängen bleiben können.

Typische Beispiele sind etwa Labrador Retriever, Golden Retriever oder Deutscher Schäferhund.

Nordische Felltypen

Ausgeprägte Unterwolle

Viele nordische Hunderassen besitzen ein besonders dichtes Haarkleid mit kräftiger Unterwolle. Der saisonale Fellwechsel kann deshalb sehr deutlich ausfallen.

Dazu gehören beispielsweise Siberian Husky, Alaskan Malamute oder Samojede.

Längeres Doppelfell

Unterwolle unter längerem Deckhaar

Auch unter längerem Fell kann eine ausgeprägte Unterwolle liegen. Gelöste Haare sind dort nicht immer sofort sichtbar und können sich mit dem längeren Deckhaar verbinden.

Beispiele finden sich unter anderem bei Collies, Australian Shepherds oder Berner Sennenhunden.

Die Rasse gibt einen Hinweis – das Fell des einzelnen Hundes entscheidet.

Auch innerhalb einer Rasse können Dichte, Länge und Verhältnis von Deckhaar und Unterwolle unterschiedlich ausgeprägt sein. Mischlinge können wiederum Fellmerkmale verschiedener Ausgangsrassen miteinander verbinden. Für die Pflege sollte deshalb immer das tatsächlich vorhandene Haarkleid betrachtet werden.

Unterwolle erkennen

Ein Blick unter das Deckhaar verrät oft mehr als die Felllänge.

Ob ein Hund viel Unterwolle besitzt, lässt sich nicht allein daran erkennen, ob sein Fell kurz oder lang ist. Auch unter relativ kurzem Deckhaar kann eine sehr dichte Unterwollschicht liegen.

Teilen Sie das Fell vorsichtig mit den Fingern. Bei ausgeprägtem Doppelfell wird unter den kräftigeren Deckhaaren eine deutlich feinere, weichere und häufig sehr dichte Fellschicht sichtbar.

Während des Fellwechsels lässt sich gelöste Unterwolle häufig zusätzlich daran erkennen, dass feine Haarbüschel locker im Deckhaar sitzen oder sich beim Streicheln und Bürsten leicht lösen.

Genau hinsehen und fühlen

Woran erkenne ich gelöste Unterwolle?

Gelöste Unterwolle fällt nicht immer sofort aus dem Fell. Besonders bei dichtem oder längerem Haarkleid kann sie noch zwischen den übrigen Haaren sitzen, obwohl sie sich bereits vom natürlichen Haarzyklus her gelöst hat.

01

Feine Haarbüschel sitzen locker im Fell

Während des Fellwechsels werden häufig kleine, weiche Haarbüschel sichtbar. Sie sitzen locker zwischen dem Deckhaar und lassen sich teilweise bereits beim Streicheln oder vorsichtigen Bürsten lösen.

02

Das Fell fühlt sich dichter als gewöhnlich an

Bleibt gelöste Unterwolle im Haarkleid hängen, kann sich das Fell ungewöhnlich kompakt oder stellenweise etwas ungleichmäßig anfühlen.

03

Beim Bürsten kommen immer neue Haare zum Vorschein

Auch nach mehreren kurzen Pflegerunden können sich weiterhin größere Mengen feiner Haare lösen. Das zeigt, dass der Fellwechsel noch nicht abgeschlossen ist und weiteres loses Haar im Fell sitzt.

04

Kamm oder Bürste gleiten nicht mehr leicht durchs Fell

Verdichtet sich lose Unterwolle zwischen den übrigen Haaren, kann beim Durcharbeiten zunehmend Widerstand entstehen. Dann sollte nicht einfach stärker gezogen oder gebürstet werden.

Nicht nur schauen – das Fell vorsichtig mit den Fingern kontrollieren.

Teilen Sie das Fell an verschiedenen Stellen behutsam und schauen Sie bis zur dichteren Fellschicht darunter. So lässt sich besser erkennen, ob das Haarkleid locker liegt oder sich gelöste Unterwolle bereits zwischen anderen Haaren gesammelt hat.

Frühzeitig erkennen

Lose Unterwolle sollte nicht erst auffallen, wenn das Fell fest wird.

Je länger größere Mengen gelöster Unterwolle im Haarkleid verbleiben, desto eher können sich einzelne Bereiche verdichten und schwieriger bearbeiten lassen.

Besonders aufmerksam sollten Sie dort sein, wo viel Fell aufeinanderliegt oder Bewegung und Reibung entstehen. Hals und Brust, die Bereiche hinter den Ohren, die Hinterbeine und dicht behaarte Körperpartien verdienen deshalb regelmäßig einen genaueren Blick.

Lässt sich das Fell noch locker teilen und ohne starken Widerstand durcharbeiten, kann die gelöste Unterwolle meist nach und nach im Rahmen der normalen Fellpflege entfernt werden.

Behutsam statt möglichst viel

Wie sollte Unterwolle richtig gepflegt werden?

Gute Unterwollpflege bedeutet nicht, möglichst viele Haare aus dem Fell zu holen. Entscheidend ist, bereits gelöste Unterwolle regelmäßig und behutsam herauszuarbeiten, ohne intaktes Fell unnötig zu belasten.

01

Regelmäßig kontrollieren

Fahren Sie mit den Händen durch das Fell und teilen Sie dichtere Bereiche vorsichtig. So lässt sich früh erkennen, ob sich bereits gelöste Unterwolle unter dem Deckhaar gesammelt hat.

02

Passendes Werkzeug verwenden

Bürste und Kamm sollten zur Länge, Dichte und Struktur des jeweiligen Fells passen. Nicht jedes Werkzeug für Unterwolle eignet sich automatisch für jeden Hund.

03

Abschnittsweise arbeiten

Bei dichtem Fell ist es sinnvoll, kleinere Bereiche nacheinander zu bearbeiten. So erreichen Sie auch die tieferen Fellschichten, statt nur über das sichtbare Deckhaar zu bürsten.

04

Kurze Pflegeeinheiten wählen

Besonders während eines starken Fellwechsels sind mehrere kurze Einheiten häufig angenehmer als eine lange, intensive Pflegerunde. Gelöstes Haar kann so nach und nach herausgearbeitet werden.

05

Nicht mit Kraft arbeiten

Bleibt Bürste oder Kamm hängen, sollte nicht stärker gezogen werden. Widerstand kann auf verdichtete Unterwolle, Knoten oder eine für diesen Bereich ungeeignete Technik hinweisen.

06

Auf die Reaktion des Hundes achten

Wird Ihr Hund unruhig, weicht aus oder empfindet die Pflege offensichtlich als unangenehm, ist eine Pause sinnvoll. Fellpflege sollte nicht gegen zunehmenden Widerstand fortgesetzt werden.

Unterwolle nicht einfach immer weiter ausdünnen.

Wenn sich nach mehreren Bürstenzügen weiterhin Haare lösen, bedeutet das nicht automatisch, dass weitergearbeitet werden muss, bis kaum noch Haare in der Bürste landen. Entscheidend sind Fellzustand, Fellstruktur und die Frage, ob das Haar tatsächlich bereits gelöst ist.

Pflege im Fellwechsel

Manchmal braucht dichtes Fell etwas mehr Unterstützung.

Bei stark ausgeprägter Unterwolle kann die Pflege zu Hause während des Fellwechsels deutlich aufwendiger werden.

Sitzt viel gelöstes Haar tief im Fell, verdichten sich einzelne Bereiche oder lässt sich das Haarkleid nur noch schwer durchkämmen, sollte nicht mit immer mehr Kraft oder immer aggressiverem Werkzeug gearbeitet werden.

Eine professionelle Unterwollpflege kann dann dabei unterstützen, bereits gelöstes Haar passend zur Fellstruktur gründlich und behutsam herauszuarbeiten.

Wenn loses Haar im Fell bleibt

Was passiert, wenn gelöste Unterwolle im Fell bleibt?

Gelöste Unterwolle fällt nicht bei jedem Hund von selbst vollständig aus dem Haarkleid. Besonders bei dichtem oder längerem Fell können lose Haare zwischen Deckhaar und übriger Unterwolle hängen bleiben.

01

Das Fell kann sich verdichten

Sammeln sich größere Mengen gelöster Unterwolle im Haarkleid, fühlt sich das Fell zunehmend kompakt an. Besonders in sehr dichten Fellbereichen fällt das von außen nicht immer sofort auf.

02

Lose Haare können sich miteinander verbinden

Bewegung und Reibung können dazu führen, dass sich gelöste Unterwolle mit anderen Haaren verbindet. Dadurch entstehen Bereiche, die sich zunehmend schwerer durchbürsten oder durchkämmen lassen.

03

Die weitere Pflege wird aufwendiger

Je dichter sich loses Haar im Fell sammelt, desto schwieriger kann es werden, das Haarkleid abschnittsweise und ohne Ziehen durchzuarbeiten. Frühzeitige regelmäßige Pflege ist deshalb meist angenehmer als eine sehr intensive Pflegerunde später.

04

Problemstellen können leichter übersehen werden

Unter einem sehr dichten Haarkleid sind kleine Knoten oder verdichtete Bereiche nicht immer sichtbar. Deshalb lohnt es sich, das Fell regelmäßig mit den Händen zu kontrollieren und vorsichtig zu teilen.

Gelöste Unterwolle muss nicht in einer einzigen Pflegerunde verschwinden.

Der Fellwechsel läuft über einen längeren Zeitraum ab. Deshalb kann sich auch nach einer gründlichen Pflege weitere Unterwolle lösen. Regelmäßige, kurze Kontrollen und Pflegerunden sind häufig sinnvoller, als möglichst viel Fell auf einmal herausarbeiten zu wollen.

Rechtzeitig unterstützen

Entscheidend ist, dass das Fell locker und gut pflegbar bleibt.

Ein paar lose Haare im Haarkleid sind während des Fellwechsels völlig normal. Relevant wird die Pflege vor allem dann, wenn sich größere Mengen sammeln und das Fell zunehmend schwerer durchzuarbeiten ist.

Regelmäßiges Bürsten mit einem zur Fellstruktur passenden Werkzeug kann bereits viel bewirken. Dabei sollte immer nur so intensiv gearbeitet werden, wie es für den Hund angenehm und für das Fell sinnvoll ist.

Sind einzelne Bereiche bereits stark verdichtet oder kommen Bürste und Kamm kaum noch durch das Fell, sollte nicht mit mehr Kraft weitergearbeitet werden. Dann kann professionelle Unterwollpflege die sinnvollere Lösung sein.

Unterstützung im Hundesalon

Wann ist professionelle Unterwollpflege sinnvoll?

Viele Hunde lassen sich auch während des Fellwechsels gut zu Hause pflegen. Professionelle Unterstützung kann sinnvoll werden, wenn sich größere Mengen gelöster Unterwolle im Fell sammeln oder die Pflege zunehmend schwierig wird.

01

Das Fell bleibt trotz Bürsten sehr dicht

Sie bürsten regelmäßig, trotzdem fühlt sich das Haarkleid weiterhin ungewöhnlich kompakt an und es lösen sich immer wieder größere Mengen feiner Unterwolle. Dann kann tiefer im Fell noch viel bereits gelöstes Haar sitzen.

02

Einzelne Bereiche beginnen sich zu verdichten

Besonders in dicht behaarten Bereichen kann sich lose Unterwolle mit dem übrigen Fell verbinden. Lassen sich solche Stellen zunehmend schwer durchkämmen, sollte nicht mit mehr Kraft weitergearbeitet werden.

03

Die Pflege wird für den Hund unangenehm

Weicht Ihr Hund beim Bürsten immer häufiger aus, wird unruhig oder lässt bestimmte Bereiche kaum noch bearbeiten, ist eine immer längere Pflegerunde zu Hause nicht unbedingt die beste Lösung.

04

Sie sind bei Werkzeug oder Fellzustand unsicher

Gerade bei sehr dichtem Doppelfell ist nicht immer leicht zu erkennen, welche Haare bereits gelöst sind und welches Werkzeug zur Fellstruktur passt. Eine fachliche Einschätzung kann hier Klarheit schaffen.

Professionelle Unterwollpflege bedeutet nicht, möglichst viel Fell zu entfernen.

Elke schaut sich zunächst an, wie das Haarkleid aufgebaut ist und in welchem Zustand es sich befindet. Anschließend wird bereits gelöste Unterwolle passend zur Fellstruktur behutsam herausgearbeitet. Intaktes, noch fest sitzendes Fell soll erhalten bleiben.

Individuell statt nach Schema

Nicht jeder Hund braucht dieselbe Unterwollpflege.

Wie viel Unterstützung sinnvoll ist, hängt von Felltyp, Unterwolldichte, Fellwechsel und dem aktuellen Zustand des Haarkleids ab.

Bei einem Hund reicht regelmäßiges Bürsten zu Hause vollkommen aus. Bei einem anderen kann sich während eines starken Fellwechsels so viel gelöste Unterwolle sammeln, dass eine gründlichere professionelle Pflege sinnvoll wird.

Deshalb gibt es keinen festen Rhythmus, in dem Unterwolle grundsätzlich professionell entfernt werden müsste. Entscheidend ist immer das Fell des einzelnen Hundes.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zur Unterwolle beim Hund.

Welche Hunde haben Unterwolle, wie erkennt man gelöstes Haar und wie sollte die dichte Fellschicht gepflegt werden? Hier finden Sie die wichtigsten Antworten kompakt zusammengefasst.

Was ist Unterwolle beim Hund?

Unterwolle ist die feinere und meist weichere Fellschicht unter dem Deckhaar. Bei Hunden mit doppelschichtigem Haarkleid können beide Schichten unterschiedlich dicht ausgeprägt sein.

Wie viel Unterwolle ein Hund besitzt, hängt von Felltyp, Jahreszeit und dem individuellen Haarkleid ab.

Haben alle Hunde Unterwolle?

Nein. Nicht jeder Felltyp besitzt eine ausgeprägte Unterwolle. Manche Hunde haben ein deutlich doppelschichtiges Haarkleid, während bei anderen Felltypen wenig oder keine klar erkennbare Unterwolle vorhanden ist.

Woran erkenne ich, ob mein Hund viel Unterwolle hat?

Teilen Sie das Fell vorsichtig mit den Fingern. Unter dem kräftigeren Deckhaar lässt sich bei ausgeprägtem Doppelfell häufig eine feinere, weichere und deutlich dichtere Fellschicht erkennen.

Besonders während des Fellwechsels können außerdem weiche Haarbüschel locker zwischen dem Deckhaar sitzen.

Sollte man Unterwolle im Sommer entfernen?

Unterwolle sollte nicht mit dem Ziel entfernt werden, das Haarkleid möglichst stark auszudünnen. Sie gehört bei entsprechenden Felltypen zur natürlichen Fellstruktur.

Sinnvoll ist es, bereits gelöste Unterwolle passend zur Fellstruktur herauszuarbeiten. Noch fest sitzendes, intaktes Fell sollte nicht unnötig entfernt werden.

Wie oft sollte Unterwolle ausgebürstet werden?

Dafür gibt es keinen festen Rhythmus. Während eines starken Fellwechsels können häufigere, kurze Pflegeeinheiten sinnvoll sein. Außerhalb dieser Phasen kann der Bedarf deutlich geringer sein.

Entscheidend sind Felltyp, Unterwolldichte und der aktuelle Fellzustand. Mehr zum passenden Pflegerhythmus finden Sie unter Wie oft sollte ich meinen Hund bürsten?

Wann sollte Unterwolle professionell entfernt werden?

Professionelle Unterstützung kann sinnvoll sein, wenn sich größere Mengen gelöster Unterwolle im Haarkleid sammeln, das Fell zunehmend schwer durchzuarbeiten ist oder die Pflege zu Hause für den Hund und seinen Halter sehr aufwendig wird.

Dabei geht es nicht darum, möglichst viel Fell zu entfernen, sondern bereits gelöste Unterwolle passend zur Fellstruktur zu bearbeiten. Mehr dazu erfahren Sie unter Unterwolle beim Hund entfernen .

Unterwolle richtig pflegen

Unsicher, wie viel Unterwolle noch im Fell sitzt?

Gerade bei dichtem Doppelfell ist nicht immer leicht zu erkennen, welche Unterwolle bereits gelöst ist und welche Pflege jetzt sinnvoll ist. Elke schaut sich Fellstruktur und Fellzustand Ihres Hundes gerne genauer an.

So viel wie nötig – so behutsam wie möglich.
Bei der Unterwollpflege geht es darum, bereits gelöstes Haar passend zur individuellen Fellstruktur herauszuarbeiten und das natürliche Haarkleid zu erhalten.

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Hundesalon Pfötle Paradies
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