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Die Krallen berühren ständig den Boden
Steht der Hund entspannt auf einer ebenen Fläche und einzelne Krallen liegen deutlich auf dem Boden auf, kann dies ein Hinweis darauf sein, dass sie zu lang geworden sind.
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Pflege im Alltag
Zu lange Krallen können den Hund beim Laufen stören und sollten deshalb regelmäßig kontrolliert werden. Wie oft die Krallen eines Hundes geschnitten werden müssen, lässt sich jedoch nicht pauschal festlegen.
Manche Hunde nutzen ihre Krallen beim Laufen auf festen Untergründen ausreichend ab, bei anderen wachsen sie schneller nach, als sie sich abnutzen. Entscheidend sind unter anderem Bewegung, Untergrund, Alter und die individuelle Krallenform.
Zu lange Hundekrallen erkennen
Ob Hundekrallen gekürzt werden sollten, lässt sich nicht allein an ihrer Länge beurteilen. Auch Stellung, Untergrund und die natürliche Form der Pfote spielen eine Rolle. Einige Anzeichen können jedoch darauf hinweisen, dass eine Kontrolle sinnvoll ist.
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Steht der Hund entspannt auf einer ebenen Fläche und einzelne Krallen liegen deutlich auf dem Boden auf, kann dies ein Hinweis darauf sein, dass sie zu lang geworden sind.
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Ein auffälliges Klackern auf Fliesen, Laminat oder anderen festen Böden kann darauf hindeuten, dass die Krallen beim Auftreten stärker als nötig den Untergrund berühren.
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Sehr lange Krallen können sich zunehmend nach unten oder seitlich krümmen. Spätestens dann sollte geprüft werden, ob und wie weit die Krallen gekürzt werden können.
Der richtige Rhythmus
Wie oft Hundekrallen geschnitten werden müssen, ist von Hund zu Hund verschieden. Entscheidend ist, wie schnell die Krallen wachsen und wie stark sie sich beim täglichen Laufen von selbst abnutzen.
Untergrund
Hunde, die regelmäßig auf Asphalt oder anderen festen Untergründen laufen, nutzen ihre Krallen häufig stärker ab als Hunde, die überwiegend auf weichen Wald-, Wiesen- oder Gartenböden unterwegs sind.
Bewegung
Bewegungsumfang, Laufverhalten und Belastung der einzelnen Pfoten beeinflussen den natürlichen Abrieb. Deshalb können sich sogar die Krallen eines Hundes unterschiedlich schnell abnutzen.
Individuell
Alter, Krallenform und individuelles Wachstum beeinflussen ebenfalls, wann ein Kürzen notwendig wird. Ein fester Zeitplan passt deshalb nicht zu jedem Hund.
Statt sich ausschließlich an einem bestimmten Wochenrhythmus zu orientieren, sollten Sie die Krallen Ihres Hundes regelmäßig ansehen. Werden sie sichtbar länger oder verändern sich Bodenkontakt und Stellung, ist es Zeit für eine genauere Kontrolle.
Mehr als eine Frage der Optik
Hundekrallen erfüllen beim Laufen und bei der Bewegung wichtige Funktionen. Werden sie zu lang, können sie den Bodenkontakt verändern und den Hund im Alltag zunehmend stören.
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Zu lange Krallen können früher und stärker auf dem Boden aufsetzen. Dadurch kann sich verändern, wie der Hund seine Pfoten beim Stehen und Laufen belastet.
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Besonders lange oder stärker gebogene Krallen können sich leichter an Teppichen, Decken oder anderen Materialien verfangen. Auch deshalb lohnt sich die regelmäßige Kontrolle der Pfoten.
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Wird eine Kralle über längere Zeit nicht gekürzt, kann sich auch der durchblutete Bereich innerhalb der Kralle weiter nach vorne erstrecken. Dann lässt sich die Kralle häufig nicht einfach auf einmal deutlich kürzen.
Werden die Krallen frühzeitig kontrolliert und bei Bedarf vorsichtig gekürzt, lässt sich eine passende Länge meist leichter erhalten. Die Krallenpflege sollte deshalb genauso selbstverständlich zur regelmäßigen Pfotenkontrolle gehören wie der Blick auf Fell und Zwischenräume.
Krallenpflege zu Hause
Hundekrallen können grundsätzlich auch zu Hause gekürzt werden. Voraussetzung ist, dass Sie sicher erkennen können, wie weit die Kralle gefahrlos gekürzt werden kann, und Ihr Hund die Pfotenpflege ruhig zulässt.
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Verwenden Sie eine für Hundekrallen geeignete und scharfe Krallenschere oder Krallenzange. Ungeeignetes oder stumpfes Werkzeug kann die Kralle unnötig quetschen oder das Kürzen erschweren.
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Im Inneren der Kralle befinden sich Blutgefäße und Nerven. Dieser empfindliche Bereich darf beim Schneiden nicht verletzt werden. Bei hellen Krallen ist er häufig besser zu erkennen als bei dunklen.
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Sind Sie sich über die richtige Länge nicht sicher, sollte nicht auf Verdacht ein größeres Stück der Kralle entfernt werden. Besonders bei langen oder dunklen Krallen ist vorsichtiges Vorgehen wichtig.
Manche Hunde lassen sich problemlos an den Pfoten berühren, andere reagieren darauf empfindlich oder ziehen die Pfote zurück. Versuchen Sie nicht, das Schneiden gegen starken Widerstand durchzusetzen. Ein ruhiger Umgang und kurze, positive Pflegemomente können helfen, den Hund an die Pfotenkontrolle zu gewöhnen.
Besondere Vorsicht
Dunkle Hundekrallen sind beim Schneiden schwieriger einzuschätzen, weil der durchblutete Bereich im Inneren von außen meist nicht sichtbar ist. Dadurch lässt sich die sichere Schnittgrenze weniger eindeutig erkennen als bei hellen Krallen.
Vorsicht
Bei dunklen Krallen sollte besonders vorsichtig vorgegangen werden. Ist nicht erkennbar, wie weit die Kralle gekürzt werden kann, sollte keinesfalls versucht werden, auf einmal viel Länge zu entfernen.
Sicherheit
Wer sich bei der richtigen Länge unsicher fühlt, sollte dunkle Hundekrallen lieber von einer erfahrenen Person kontrollieren und kürzen lassen. Das gilt besonders bei bereits sehr langen Krallen.
Gerade weil die Schnittgrenze schwieriger zu erkennen ist, lohnt sich eine regelmäßige Kontrolle. So kann frühzeitig reagiert werden, bevor die Krallen sehr lang werden und ein stärkeres Kürzen notwendig erscheint.
Oft übersehen
Die Wolfskralle sitzt etwas höher an der Innenseite des Beines und hat beim normalen Laufen häufig keinen Kontakt zum Boden. Dadurch nutzt sie sich meist deutlich weniger ab als die übrigen Krallen.
Wird sie nicht regelmäßig kontrolliert, kann sie immer länger und stärker gebogen wachsen. Deshalb sollte bei der Krallenpflege nicht nur auf die Krallen mit Bodenkontakt geschaut werden.
Gerade Krallen ohne Bodenkontakt benötigen besondere Aufmerksamkeit. Werden sie deutlich länger oder beginnen sie sich stärker zu krümmen, sollte geprüft werden, ob ein Kürzen notwendig ist.
Unterstützung bei der Krallenpflege
Nicht jeder Hundehalter fühlt sich beim Schneiden der Krallen sicher – und nicht jeder Hund lässt die Pfotenpflege entspannt zu. In solchen Fällen kann es sinnvoll sein, die Krallen professionell kontrollieren und kürzen zu lassen.
Unsicherheit
Besonders bei dunklen oder bereits sehr langen Krallen kann die Schnittgrenze schwierig zu erkennen sein. Wer unsicher ist, sollte nicht versuchen, die Krallen auf Verdacht deutlich zu kürzen.
Verhalten
Manche Hunde reagieren empfindlich auf Berührungen an den Pfoten oder werden beim Ansetzen der Krallenschere unruhig. Dann sind Geduld und ein ruhiger Umgang wichtiger als ein schnelles Ergebnis.
Kontrolle
Bei sehr langen oder stark gebogenen Krallen kann es sinnvoll sein, zunächst beurteilen zu lassen, wie weit sie gekürzt werden können und ob mehrere vorsichtige Kürzungen notwendig sind.
Im Hundesalon Pfötle Paradies werden die Krallen Ihres Hundes in Ruhe kontrolliert und bei Bedarf gekürzt. Dabei wird individuell auf den Hund und seinen Umgang mit der Pfotenpflege eingegangen.
Häufige Fragen
Rund um Hundekrallen, die richtige Länge und das Schneiden entstehen immer wieder ähnliche Fragen. Hier finden Sie die wichtigsten Antworten kurz zusammengefasst.
Dafür gibt es keinen festen Rhythmus. Wie schnell Hundekrallen zu lang werden, hängt unter anderem von Wachstum, Bewegung und natürlichem Abrieb ab. Deshalb sollten die Krallen regelmäßig kontrolliert und bei Bedarf gekürzt werden.
Hinweise können ein stärkerer Bodenkontakt, deutliches Klackern auf festen Böden oder zunehmend gebogene Krallen sein. Entscheidend sind jedoch immer auch Pfotenstellung und individuelle Krallenform.
Grundsätzlich ist das möglich, wenn die richtige Schnittgrenze sicher eingeschätzt werden kann und der Hund die Pfotenpflege ruhig zulässt. Im Inneren der Kralle befinden sich Blutgefäße und Nerven, die beim Schneiden nicht verletzt werden dürfen.
Bei dunklen Krallen ist der durchblutete Bereich von außen meist nicht sichtbar. Deshalb ist besondere Vorsicht erforderlich. Wer die sichere Schnittgrenze nicht beurteilen kann, sollte die Krallen professionell kürzen lassen.
Ist eine Wolfskralle vorhanden, sollte sie regelmäßig kontrolliert werden. Da sie häufig keinen Bodenkontakt hat, nutzt sie sich beim Laufen kaum oder gar nicht ab und kann deshalb stärker wachsen als andere Krallen.
Krallenpflege im Hundesalon
Wenn Sie die richtige Krallenlänge schwer einschätzen können oder Ihr Hund beim Schneiden unruhig wird, übernimmt Elke die Krallenpflege gerne für Sie – ruhig, vorsichtig und mit Blick auf die individuellen Bedürfnisse Ihres Hundes.
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