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Lockiges und wolliges Fell
Stark gelocktes oder wolliges Fell kann sehr dicht wachsen. Lose Haare bleiben leichter zwischen den Locken hängen und kleine Knoten können sich schnell zu festeren Verfilzungen entwickeln.
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Hunderassen & Felltypen
Lockig, wellig, wollig oder beinahe glatt: Das Fell eines Doodles kann sehr unterschiedlich ausfallen. Gerade diese Mischung verschiedener Fellmerkmale macht es wichtig, die Pflege nicht allein nach der Rassebezeichnung, sondern nach der tatsächlichen Fellstruktur des einzelnen Hundes auszurichten.
Besonders dichtes oder lockiges Doodle-Fell kann lose Haare im Haarkleid festhalten und schnell zu Knoten und Verfilzungen neigen. Regelmäßiges Bürsten und gründliches Durchkämmen bis zur Haut gehören deshalb bei vielen Doodles zu einer wichtigen Pflegeroutine.
Mischfell verstehen
Bei Kreuzungen mit einem Pudel können sich die Fellmerkmale der Elterntiere unterschiedlich miteinander verbinden. Deshalb können selbst Doodles derselben Kreuzung einen deutlich unterschiedlichen Pflegebedarf entwickeln.
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Stark gelocktes oder wolliges Fell kann sehr dicht wachsen. Lose Haare bleiben leichter zwischen den Locken hängen und kleine Knoten können sich schnell zu festeren Verfilzungen entwickeln.
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Bei anderen Doodles ist das Fell deutlich welliger und weniger stark gelockt. Auch hier können jedoch unterschiedliche Haarstrukturen zusammentreffen, sodass regelmäßiges Durchkämmen wichtig bleibt.
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Je nach Kreuzung und individuellem Fell kann zusätzlich Unterwolle vorhanden sein. Dann müssen bei der Pflege sowohl längeres Deckhaar als auch die darunterliegende Fellstruktur berücksichtigt werden.
Labradoodle, Goldendoodle oder andere Pudel-Mischlinge können sehr unterschiedliche Fellstrukturen besitzen. Deshalb lässt sich aus der Bezeichnung allein weder der spätere Pflegeaufwand noch die passende Pflegemethode zuverlässig ableiten.
Genau hinschauen
Weiches, flauschiges Fell wirkt auf den ersten Blick oft unkompliziert. Gerade bei dichtem Mischfell kann die Oberfläche jedoch täuschen.
Eine Bürste kann problemlos über die äußere Fellschicht gleiten, während sich näher an der Haut bereits kleine Knoten oder verdichtete Bereiche befinden. Deshalb sollte Doodle-Fell nicht nur oberflächlich gebürstet, sondern abschnittsweise bis in die Tiefe kontrolliert werden.
Wie aufwendig die Pflege tatsächlich ist, hängt unter anderem von Felllänge, Dichte, Lockenstruktur und vorhandener Unterwolle ab. Auch der gewünschte Schnitt beeinflusst den Pflegeaufwand zwischen zwei Salonterminen: Je länger das Fell getragen wird, desto sorgfältiger muss es in der Regel zu Hause durchgearbeitet werden.
Fellstruktur verstehen
Bei einem Doodle treffen die Fellmerkmale eines Pudels auf die Fellstruktur einer anderen Hunderasse. Welche Eigenschaften sich beim einzelnen Hund stärker zeigen, lässt sich nicht allein anhand der Bezeichnung Goldendoodle, Labradoodle oder einer anderen Doodle-Kreuzung bestimmen.
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Manche Doodles entwickeln ein deutlich gelocktes, dichtes Fell, das dem Pudelfell ähnelt. Lose Haare können darin hängen bleiben und sich mit benachbarten Haaren verbinden.
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Andere Hunde besitzen eher welliges oder längeres Fell. Es kann auf den ersten Blick lockerer wirken, trotzdem können sich besonders an Stellen mit viel Bewegung und Reibung schnell Knoten bilden.
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Auch die Unterwolle kann unterschiedlich ausgeprägt sein. Manche Doodles besitzen kaum erkennbare Unterwolle, während bei anderen eine dichtere Fellschicht unter dem längeren Haar vorhanden ist.
Entscheidend sind nicht nur Locken oder Felllänge. Auch Haardichte, Feinheit, Unterwolle und die Neigung zu Knoten bestimmen, wie häufig und mit welcher Technik das Fell gepflegt werden sollte.
Goldendoodle & Labradoodle
Ein Goldendoodle entsteht aus den Fellanlagen von Golden Retriever und Pudel, beim Labradoodle treffen Labrador Retriever und Pudel aufeinander. Daraus entsteht jedoch kein fest definierter neuer Felltyp.
Beim einzelnen Hund können sich verschiedene Merkmale unterschiedlich stark zeigen. Ein Doodle kann beispielsweise ausgeprägte Locken besitzen, während ein anderer Hund derselben Kreuzung deutlich welligeres Fell entwickelt. Auch Dichte und Unterwolle können variieren.
Hinzu kommt, dass sich die Fellstruktur während der Entwicklung verändern kann. Die Pflegeroutine sollte deshalb immer wieder an das tatsächlich vorhandene Fell angepasst werden.
Bürsten & Kämmen
Doodle-Fell sollte regelmäßig und gründlich gebürstet werden. Wie häufig das notwendig ist, hängt vor allem von Felllänge, Dichte und Lockenstruktur ab. Je länger und dichter das Fell, desto wichtiger sind kurze, konsequente Pflegerunden.
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Wird das Doodle-Fell länger getragen, können sich lose Haare und kleine Knoten leichter im Haarkleid festsetzen. Entsprechend häufiger sollte die Durchkämmbarkeit kontrolliert werden.
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Eine Bürste kann problemlos über die Felloberfläche gleiten, obwohl darunter bereits verdichtete Bereiche vorhanden sind. Deshalb sollte das Fell abschnittsweise bis in die Tiefe durchgearbeitet werden.
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Nach dem Bürsten zeigt ein geeigneter Kamm, ob das Fell tatsächlich frei durchgängig ist. Bleibt er an einzelnen Stellen hängen, sollten diese Bereiche noch einmal vorsichtig bearbeitet werden.
Zehn Minuten oberflächliches Bürsten können bei dichtem Doodle-Fell weniger bewirken als eine systematische Pflege in kleinen Abschnitten. Ziel ist ein Fell, das sich von der Oberfläche bis in die tieferen Bereiche ohne feste Knoten kontrollieren lässt.
Systematisch vorgehen
Besonders bei dichtem, lockigem oder längerem Fell ist es sinnvoll, nicht wahllos über den gesamten Hund zu bürsten. Teilen Sie das Fell stattdessen in kleinere Bereiche auf.
Arbeiten Sie sich von einer Fellpartie zur nächsten vor und kontrollieren Sie anschließend mit einem passenden Kamm, ob sich die Haare ohne starken Widerstand durchkämmen lassen. So fallen kleine Knoten wesentlich früher auf.
Besondere Aufmerksamkeit benötigen Bereiche mit viel Bewegung und Reibung. Hinter den Ohren, an Hals und Brust, unter den Achseln sowie unter Halsband oder Geschirr können sich Knoten schneller entwickeln als an frei liegenden Fellpartien.
Knoten & Verfilzungen
Bei vielen Doodles treffen dichtes Fell, Locken oder Wellen und unterschiedliche Haarstrukturen aufeinander. Lose Haare fallen dabei nicht immer einfach aus, sondern können im übrigen Fell hängen bleiben und sich mit benachbarten Haaren verbinden.
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Besonders in lockigem oder wolligem Fell können sich gelöste Haare zwischen anderen Haaren festsetzen. Werden sie nicht regelmäßig herausgearbeitet, können daraus zunehmend dichtere Bereiche entstehen.
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Wo Fell ständig aneinander, am Geschirr oder am Halsband reibt, können sich Haare schneller miteinander verbinden. Typische Stellen sind Achseln, Hals, Brust und Bereiche hinter den Ohren.
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Je länger und dichter das Doodle-Fell getragen wird, desto mehr Fell muss regelmäßig vollständig durchgearbeitet werden. Bleiben einzelne Bereiche dabei unbeachtet, können sich dort unbemerkt Knoten entwickeln.
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Wird dichtes Fell nass und anschließend nicht gründlich getrocknet und durchgearbeitet, können sich vorhandene kleine Knoten weiter zusammenziehen und verdichten.
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Gerade bei dichtem Doodle-Fell kann die Oberfläche weich und gepflegt aussehen, während näher an der Haut bereits verknotete oder verdichtete Bereiche vorhanden sind.
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Bleibt ein kleiner Knoten im Fell, können sich weitere Haare darin verfangen. Deshalb lohnt es sich, solche Stellen früh zu erkennen und vorsichtig zu bearbeiten.
Regelmäßiges Bürsten allein ist deshalb noch keine Garantie für knotenfreies Fell. Entscheidend ist, ob das Doodle-Fell tatsächlich bis in die Tiefe kontrolliert und anschließend frei durchgekämmt werden kann.
Früh erkennen
Kleine Veränderungen lassen sich häufig bereits mit den Fingern ertasten, bevor eine größere Verfilzung sichtbar wird. Einzelne Fellbereiche fühlen sich dann dichter, unruhiger oder weniger locker an.
Auch ein Kamm kann bei der Kontrolle helfen. Lässt er sich an einer Stelle nicht mehr ohne deutlichen Widerstand durch das Fell führen, sollte dieser Bereich genauer betrachtet werden.
Je früher ein kleiner Knoten erkannt wird, desto schonender lässt er sich in vielen Fällen bearbeiten. Bereits feste, größere oder hautnahe Verfilzungen sollten dagegen nicht durch immer stärkeres Ziehen gelöst werden.
Typische Problemstellen
Verfilzungen entstehen beim Doodle besonders leicht dort, wo dichtes Fell auf Bewegung, Reibung oder Feuchtigkeit trifft. Einige Körperbereiche sollten deshalb bei jeder Pflegerunde gezielt kontrolliert werden.
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Das Fell rund um die Ohren ist häufig weich und fein. Durch Bewegung und Reibung können hier schnell kleine Knoten entstehen, die zwischen den längeren Haaren zunächst kaum auffallen.
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Unter den Vorderbeinen bewegt sich das Fell bei jedem Schritt gegeneinander. Gerade bei dichtem oder längerem Doodle-Fell gehört dieser Bereich deshalb zu den typischen Stellen für Knoten und Verfilzungen.
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Unter Halsband oder Geschirr entsteht zusätzliche Reibung. Wird das Fell dort nicht regelmäßig durchgearbeitet, können sich kleine Knoten direkt unter den Auflageflächen entwickeln.
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Längeres Fell an den Beinen kommt beim Spaziergang mit Nässe, Schmutz und Pflanzenteilen in Kontakt. Besonders an den Übergängen zu den Pfoten können sich dadurch Haare leichter miteinander verbinden.
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Auch am Bauch treffen weiches Fell, Bewegung und Feuchtigkeit aufeinander. Weil dieser Bereich bei der normalen Bürstenroutine leicht übersehen wird, sollten Sie ihn bewusst mit kontrollieren.
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Bei länger behaarten Doodles kann sich auch an der Rute dichtes Fell entwickeln. Besonders am Ansatz und in längeren Fellpartien sollten kleine Knoten frühzeitig erkannt werden.
Es ist wesentlich einfacher, einen kleinen Knoten frühzeitig zu entdecken, als eine bereits größere Verfilzung zu lösen. Fahren Sie deshalb mit den Fingern durch die typischen Problemstellen und prüfen Sie anschließend mit einem Kamm, ob das Fell vollständig durchgängig ist.
Nach dem Spaziergang
Doodle-Fell kann auf Wald und Wiese einiges einsammeln. Kleine Pflanzenteile bleiben besonders in lockigem, welligem oder längerem Fell leicht hängen.
Kontrollieren Sie nach dem Spaziergang vor allem Beine, Pfoten, Bauch und Brust. Fremdkörper lassen sich meist leichter entfernen, bevor sie tiefer in das Fell geraten und sich weitere Haare darum legen.
Ist das Fell nass geworden, sollte es sorgfältig getrocknet und anschließend durchgekämmt werden. Das gilt besonders für Bereiche unter Geschirr oder Halsband sowie für Achseln und andere dicht behaarte Stellen.
Schneiden & Salonrhythmus
Einen festen Schneide-Rhythmus, der für jeden Doodle passt, gibt es nicht. Entscheidend sind die individuelle Fellstruktur, die gewünschte Felllänge und die Frage, wie gut sich das Fell zwischen zwei Salonterminen zu Hause pflegen lässt.
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Ein längerer, flauschiger Schnitt benötigt entsprechend konsequente Pflege. Je mehr Fell vorhanden ist, desto gründlicher müssen auch tiefer liegende Bereiche regelmäßig gebürstet und durchgekämmt werden.
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Ein kürzerer Schnitt kann die tägliche Fellpflege erleichtern. Auch kürzeres Doodle-Fell bleibt jedoch pflegebedürftig und sollte regelmäßig auf Knoten und verdichtete Stellen kontrolliert werden.
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Der nächste Termin sollte nicht erst dann stattfinden, wenn das Fell bereits stark verknotet oder kaum noch durchkämmbar ist. Ein sinnvoller Rhythmus orientiert sich daran, wie sich Felllänge und Fellzustand zwischen den Terminen entwickeln.
Die gewünschte Felllänge und der Pflegeaufwand gehören unmittelbar zusammen. Wer einen langen, flauschigen Look bevorzugt, muss das Fell entsprechend konsequent bis in die Tiefe pflegen. Ein alltagstauglicher kürzerer Schnitt kann sinnvoll sein, wenn diese Pflege dauerhaft nicht geleistet werden kann.
Individuell planen
Bei der Wahl der Felllänge geht es nicht nur um das Aussehen. Entscheidend ist auch, wie viel Zeit zu Hause regelmäßig für Bürsten, Kämmen und die Kontrolle typischer Problemstellen zur Verfügung steht.
Wird das Fell länger getragen, können sich kleine Knoten schneller unbemerkt in tieferen Fellschichten entwickeln. Bei einem kürzeren Schnitt sind viele Bereiche leichter erreichbar und die tägliche Kontrolle kann einfacher werden.
Elke berücksichtigt deshalb nicht nur die gewünschte Optik, sondern auch Fellstruktur, Fellzustand und den realistischen Pflegeaufwand zwischen den Salonterminen. So lässt sich eine Felllänge wählen, die zum Hund und zum Alltag seiner Halter passt.
Baden & Trocknen
Dichtes, lockiges oder welliges Doodle-Fell kann beim Baden viel Wasser aufnehmen. Damit sich vorhandene kleine Knoten nicht weiter verdichten, sollte das Fell bereits vor dem Waschen kontrolliert und anschließend vollständig getrocknet und durchgekämmt werden.
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Kontrollieren Sie das Fell zunächst auf Knoten und verdichtete Bereiche. Bereits verknotetes Fell sollte nicht einfach nass gemacht werden, ohne seinen Zustand vorher zu prüfen.
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Bei sehr dichtem Fell erreicht Wasser die tieferen Bereiche nicht immer sofort. Arbeiten Sie deshalb systematisch und achten Sie darauf, dass nicht nur die äußere Fellschicht nass wird.
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Shampoo und andere Pflegeprodukte sollten sorgfältig aus dem gesamten Fell ausgespült werden. Teilen Sie dichtes Fell bei Bedarf mit den Fingern, um auch tiefer liegende Bereiche zu erreichen.
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Starkes Rubbeln mit dem Handtuch kann längere oder lockige Haare zusätzlich miteinander verwirren. Nehmen Sie überschüssiges Wasser stattdessen möglichst schonend aus dem Fell auf.
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Die Felloberfläche kann bereits trocken wirken, obwohl darunter noch Feuchtigkeit sitzt. Gerade dichtes Doodle-Fell sollte deshalb vollständig und nicht nur oberflächlich getrocknet werden.
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Ist das Fell vollständig trocken, kontrollieren Sie es noch einmal abschnittsweise mit Bürste und Kamm. So erkennen Sie, ob alle Bereiche weiterhin frei durchgängig sind.
Ein frisch gewaschener Doodle kann äußerlich weich und flauschig aussehen, obwohl sich in tieferen Fellbereichen weiterhin kleine Knoten befinden. Deshalb gehören Kontrolle, vollständiges Trocknen und anschließendes Durchkämmen zusammen.
Nach Regen & Schwimmen
Nach einem Spaziergang im Regen oder einem Bad im See gelten grundsätzlich dieselben Pflegeprinzipien: Feuchtes, dichtes Fell sollte kontrolliert und anschließend sorgfältig getrocknet werden.
Besondere Aufmerksamkeit verdienen dabei die typischen Problemstellen hinter den Ohren, unter den Achseln, an Brust und Bauch sowie unter Halsband oder Geschirr. Dort treffen Feuchtigkeit und Reibung besonders häufig aufeinander.
Gleichzeitig lohnt sich nach Wald und Wiese ein Blick auf Beine und Pfoten. Kleine Zweige, Kletten oder andere Pflanzenteile können sich im lockigen oder welligen Fell festsetzen und später Ausgangspunkt für Knoten werden.
Pflege zu Hause
Gerade beim Doodle entscheidet die Pflege zu Hause mit darüber, wie gut sich das Fell bis zum nächsten Salontermin erhalten lässt. Regelmäßige kurze Kontrollen sind dabei meist sinnvoller, als erst zu reagieren, wenn sich bereits größere Knoten gebildet haben.
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Arbeiten Sie das Fell abschnittsweise und nicht nur oberflächlich durch. Bei längerem oder besonders dichtem Doodle-Fell können entsprechend häufigere Pflegerunden notwendig sein.
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Nach dem Bürsten lässt sich mit einem geeigneten Kamm prüfen, ob das Fell tatsächlich bis in die Tiefe frei durchgängig ist. Bleibt er hängen, sollte die betreffende Stelle genauer kontrolliert werden.
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Hinter den Ohren, unter den Achseln, an Hals und Brust sowie unter Halsband oder Geschirr entstehen besonders leicht Knoten. Diese Bereiche sollten bei jeder Pflegerunde bewusst mit einbezogen werden.
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Schauen Sie nach Wald und Wiese besonders auf Beine, Pfoten und Bauch. Kletten, kleine Zweige und andere Pflanzenteile lassen sich leichter entfernen, bevor sich weitere Haare darum legen.
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Nach Regen, Schwimmen oder Baden sollte dichtes Doodle-Fell vollständig getrocknet werden. Anschließend empfiehlt sich eine Kontrolle mit Bürste und Kamm, besonders an reibungsintensiven Stellen.
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Wird die Pflege eines langen Fells dauerhaft zu aufwendig, kann ein kürzerer, alltagstauglicher Schnitt die bessere Lösung sein. Die Felllänge sollte auch dazu passen, wie viel Pflege zu Hause möglich ist.
Eine kurze Pflegeroutine lässt sich leichter in den Alltag integrieren und zeigt früh, wenn sich der Fellzustand verändert. Wie häufig sie notwendig ist, richtet sich nach dem individuellen Doodle-Fell.
Grenzen erkennen
Kleine Knoten lassen sich häufig noch vorsichtig bearbeiten. Bei größeren, festen oder hautnahen Verfilzungen sollte jedoch nicht versucht werden, sie mit immer mehr Kraft auszubürsten.
Reagiert Ihr Hund an einer Stelle empfindlich, lässt sich der Kamm überhaupt nicht mehr durch das Fell führen oder haben sich bereits größere Filzflächen gebildet, sollte der Fellzustand professionell beurteilt werden.
Auch wiederkehrende Verfilzungen sind ein Hinweis darauf, dass Pflegeroutine, Felllänge oder Salonrhythmus angepasst werden sollten. Ziel ist nicht, möglichst langes Fell um jeden Preis zu erhalten, sondern eine Felllänge, die sich für Hund und Halter gut pflegen lässt.
Häufige Fragen
Wie oft bürsten, wann schneiden und was tun bei Verfilzungen? Weil Doodle-Fell sehr unterschiedlich ausfallen kann, hängt die richtige Pflege immer auch von der individuellen Fellstruktur ab.
Wie häufig ein Doodle gebürstet werden sollte, hängt vor allem von Felllänge, Dichte und Lockenstruktur ab. Langes und sehr dichtes Fell benötigt meist deutlich häufigere Pflegerunden als kürzer getragenes Fell.
Entscheidend ist weniger eine feste Anzahl von Tagen als das Ergebnis: Das Fell sollte sich regelmäßig bis in die Tiefe ohne deutlichen Widerstand durchkämmen lassen.
Bei vielen Doodles bleiben lose Haare im lockigen, welligen oder dichten Fell hängen. Durch Bewegung und Reibung können sie sich mit anderen Haaren verbinden und zunächst kleine Knoten bilden.
Besonders gefährdet sind Bereiche hinter den Ohren, unter den Achseln sowie Stellen unter Halsband oder Geschirr. Regelmäßiges gründliches Durchkämmen hilft, beginnende Knoten früh zu erkennen.
Nicht nur die Häufigkeit, sondern vor allem Technik und Werkzeug sind entscheidend. Starkes Ziehen, wiederholtes Arbeiten an derselben Stelle oder eine ungeeignete Bürste können für den Hund unangenehm sein.
Sinnvoller sind regelmäßige, sorgfältige Pflegerunden, bei denen das Fell abschnittsweise und ohne unnötigen Druck bearbeitet wird.
Einen festen Terminabstand für alle Doodles gibt es nicht. Fellwachstum, gewünschte Länge, Fellstruktur und die Pflege zu Hause bestimmen gemeinsam, welcher Salonrhythmus sinnvoll ist.
Wird das Fell bereits deutlich vor dem nächsten Termin regelmäßig knotig oder schwer durchkämmbar, kann ein kürzerer Terminabstand oder eine pflegeleichtere Felllänge sinnvoll sein.
Das lässt sich nicht allein anhand der Bezeichnung Doodle entscheiden. Fellstruktur, Dichte, gewünschte Länge und aktueller Fellzustand bestimmen, welche Technik für den einzelnen Hund geeignet ist.
Gerade weil Doodle-Fell sehr unterschiedlich sein kann, sollte vor dem Kürzen zunächst das tatsächlich vorhandene Haarkleid beurteilt werden.
Die passende Felllänge richtet sich nach Fellstruktur, Fellzustand und gewünschtem Pflegeaufwand. Ein kürzerer, alltagstauglicher Schnitt kann sinnvoll sein, wenn längeres Fell zu Hause nicht zuverlässig gepflegt werden kann.
Bei bereits starken Verfilzungen kann die mögliche Felllänge zusätzlich dadurch begrenzt sein, wie nah die verfilzten Bereiche an der Haut sitzen.
Größere, feste oder hautnahe Verfilzungen sollten nicht mit immer mehr Kraft ausgekämmt werden. Das kann für den Hund sehr unangenehm sein und unnötig an Haut und Fell ziehen.
In solchen Fällen sollte zunächst beurteilt werden, wie stark das Fell betroffen ist und welche Vorgehensweise für den Hund möglichst schonend ist. Nicht jede Verfilzung lässt sich sinnvoll erhalten oder ausbürsten.
Ein starrer Badeplan ist nicht notwendig. Gebadet werden kann entsprechend Verschmutzung, Fellzustand und individuellem Pflegebedarf.
Besonders wichtig ist bei dichtem Doodle-Fell die Pflege rund um das Bad: vorher auf Knoten prüfen, gründlich ausspülen, vollständig trocknen und das trockene Fell anschließend wieder durchkämmen.
Nein. Die Fellstruktur eines Doodles kann je nach Kreuzung und individuellem Hund sehr unterschiedlich ausfallen. Auch die Menge und Ausprägung vorhandener Unterwolle kann variieren.
Deshalb sollte nicht allein aufgrund der Bezeichnung Goldendoodle, Labradoodle oder Doodle von einer bestimmten Fellstruktur ausgegangen werden.
Der passende Abstand zwischen zwei Salonterminen hängt von Fellwachstum, gewünschter Länge, Verfilzungsneigung und der Pflege zu Hause ab. Deshalb gibt es keinen Terminrhythmus, der für jeden Doodle gleichermaßen passt.
Idealerweise findet der nächste Termin statt, bevor das Fell großflächig verknotet oder nur noch schwer durchkämmbar ist. So kann die gewünschte Felllänge wesentlich besser erhalten werden.
Doodle im Pfötle Paradies
Lockig, wellig, besonders dicht oder mit Unterwolle: Doodle-Fell kann sehr unterschiedlich sein. Elke schaut sich Fellstruktur, Fellzustand und Verfilzungsneigung an und stimmt Schnitt, Felllänge und Pflege individuell auf Ihren Hund ab.
Schönes Doodle-Fell muss auch im Alltag pflegbar bleiben.
Die passende Felllänge orientiert sich deshalb nicht nur
an der gewünschten Optik, sondern auch an Fellstruktur,
Pflegeaufwand und dem Wohlbefinden Ihres Hundes.
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