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Das Fell wächst kontinuierlich
Pudelhaar wächst weiter und wird deshalb in regelmäßigen Abständen gekürzt. Je länger das Fell getragen wird, desto größer ist meist auch der Pflegeaufwand zu Hause.
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Hunderassen & Felltypen
Das dichte, lockige Fell des Pudels wächst kontinuierlich und hält lose Haare häufig im Haarkleid zurück. Dadurch wirkt es oft besonders gepflegt und gleichmäßig, kann aber gleichzeitig schnell zu Knoten und Verfilzungen neigen.
Regelmäßiges Bürsten, gründliches Durchkämmen und das passende Kürzen gehören deshalb zu einer sorgfältigen Pudelpflege dazu. Wie häufig einzelne Pflegeschritte sinnvoll sind, hängt unter anderem von Felllänge, Dichte und dem individuellen Hund ab.
Lockenfell verstehen
Pudel besitzen ein dichtes, lockiges Haarkleid, bei dem lose Haare nicht immer einfach ausfallen. Stattdessen können sie im Fell hängen bleiben und sich mit den übrigen Haaren verbinden.
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Pudelhaar wächst weiter und wird deshalb in regelmäßigen Abständen gekürzt. Je länger das Fell getragen wird, desto größer ist meist auch der Pflegeaufwand zu Hause.
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Durch die lockige Struktur können sich bereits gelöste Haare zwischen den übrigen Haaren festsetzen. Werden sie nicht regelmäßig herausgebürstet, können sie zur Knotenbildung beitragen.
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Von außen kann das Fell gleichmäßig und gepflegt aussehen, obwohl sich darunter bereits kleine Knoten befinden. Deshalb sollte nicht nur oberflächlich gebürstet werden.
Entscheidend ist, ob sich das Fell abschnittsweise bis in die Tiefe ohne starken Widerstand durchkämmen lässt. Besonders bei längerem Fell können sich Knoten unter der sichtbaren Felloberfläche entwickeln.
Sie möchten das Lockenfell des Pudels mit anderen Fellstrukturen vergleichen? Einen Überblick über Kurzhaar, Langhaar, Doppelfell, Rauhaar und Lockenfell finden Sie im Ratgeber Felltypen beim Hund – welches Fell braucht welche Pflege? .
Pflege passend zur Felllänge
Ein kurz geschnittener Pudel lässt sich meist leichter pflegen als ein Hund mit deutlich längerem Lockenfell.
Längeres Fell benötigt häufiger gründliches Bürsten und Kämmen, weil sich einzelne Haare leichter miteinander verbinden können. Besonders typische Problemstellen wie Ohren, Achseln, Brust, Bauch und Beine sollten regelmäßig kontrolliert werden.
Ein sinnvoller Pflegerhythmus richtet sich deshalb nicht nur nach der Rasse, sondern auch danach, wie lang und dicht das Fell aktuell getragen wird.
Bürsten & Kämmen
Wie häufig ein Pudel gebürstet werden sollte, lässt sich nicht für jeden Hund gleich beantworten. Je länger und dichter das Fell getragen wird, desto häufiger sollte kontrolliert werden, ob es noch locker und bis in die Tiefe gut durchkämmbar ist.
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Wird das Pudelfell relativ kurz getragen, können sich einzelne Haare weniger leicht über größere Bereiche miteinander verbinden. Trotzdem sollten besonders typische Problemstellen regelmäßig kontrolliert werden.
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Mit zunehmender Felllänge steigt meist auch der Pflegeaufwand. Kleine Knoten können sich im dichten Lockenfell verstecken und sollten möglichst früh entdeckt und vorsichtig gelöst werden.
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Nach dem Bürsten sollte sich ein geeigneter Kamm ohne starken Widerstand durch das Fell führen lassen. Bleibt er hängen, befindet sich dort möglicherweise noch ein Knoten oder ein nicht vollständig durchgearbeiteter Fellbereich.
Beim Pudel können regelmäßige kleinere Pflegerunden verhindern, dass aus wenigen verknoteten Haaren größere verdichtete Bereiche entstehen. Gleichzeitig gewöhnt sich der Hund leichter an Bürste, Kamm und das ruhige Bearbeiten einzelner Körperstellen.
Der Fellzustand gibt den Rhythmus vor
Ein fester Abstand wie „einmal pro Woche“ ist für alle Pudel zu pauschal. Ein länger getragenes, dichtes Fell kann deutlich häufiger Aufmerksamkeit benötigen als eine kurze und pflegeleichtere Schur.
Kontrollieren Sie deshalb regelmäßig mit den Fingern und einem Kamm, ob das Fell noch locker ist. Besondere Aufmerksamkeit verdienen Bereiche, an denen viel Bewegung oder Reibung entsteht.
Dazu gehören insbesondere die Achseln, die Innenseiten der Beine, Brust und Bauch, der Bereich hinter den Ohren sowie Stellen unter Halsband oder Geschirr.
Knoten & Verfilzungen
Die dichte, lockige Fellstruktur des Pudels kann dazu führen, dass sich einzelne Haare leichter miteinander verhaken. Lose Haare bleiben zudem häufig im Haarkleid zurück, statt einfach herauszufallen. So können zunächst kleine Knoten entstehen, die sich zunehmend verdichten.
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Gelöste Haare können zwischen den Locken hängen bleiben und sich mit dem übrigen Fell verbinden. Werden sie nicht regelmäßig herausgebürstet, können daraus kleine Verknotungen entstehen.
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Überall dort, wo Fell häufig bewegt oder zusammengedrückt wird, können sich Haare besonders leicht miteinander verbinden. Typische Bereiche sind Achseln, Beine, Halsbereich und die Stellen unter einem Geschirr.
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Je länger das Pudelfell getragen wird, desto leichter können sich einzelne Haare miteinander verhaken. Eine längere Frisur benötigt deshalb meist eine konsequentere Pflegeroutine.
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Wird bereits leicht verknotetes Fell nass und anschließend nicht gründlich getrocknet und durchgearbeitet, können sich betroffene Bereiche weiter zusammenziehen und verdichten.
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Eine Bürste kann über die äußere Fellschicht gleiten, während darunter weiterhin Knoten sitzen. Deshalb sollte Pudelfell abschnittsweise bis in die tieferen Bereiche gepflegt werden.
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Bleibt eine kleine Verknotung unbemerkt, können sich weitere Haare darin verfangen. Aus einer zunächst kleinen Stelle kann so nach und nach eine feste Verfilzung werden.
Häufig beginnt es mit wenigen miteinander verhakten Haaren. Werden solche Stellen früh entdeckt, lassen sie sich wesentlich leichter bearbeiten. Bleiben sie länger im Fell, können Bewegung, Reibung und weitere lose Haare die Verdichtung verstärken.
Typische Problemstellen
Nicht alle Körperstellen verfilzen gleich schnell. Besonders anfällig sind Bereiche, an denen das Fell regelmäßig bewegt, zusammengedrückt oder aneinander gerieben wird.
Kontrollieren Sie deshalb besonders den Bereich hinter und unter den Ohren, Hals und Brust, die Achseln, Innenseiten der Beine sowie Bauch und Pfoten. Auch unter Halsband oder Geschirr können sich schneller kleine Knoten bilden.
Bei länger getragenem Fell lohnt sich zusätzlich ein regelmäßiger Blick auf Beine und Körperpartien, die beim Liegen oder bei Bewegung stärker beansprucht werden.
Schneiden & Scheren
Da das Fell des Pudels kontinuierlich wächst, muss es regelmäßig gekürzt werden. Wie häufig ein Termin sinnvoll ist, hängt vor allem davon ab, wie lang das Fell getragen werden soll, welche Frisur gewünscht ist und wie gut sich das Haarkleid zwischen den Terminen pflegen lässt.
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Wird das Pudelfell kürzer getragen, lässt es sich zu Hause meist einfacher bürsten und durchkämmen. Gerade bei Hunden, die schnell zu Knoten neigen, kann eine praktische Felllänge den Pflegealltag erleichtern.
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Soll das Fell länger bleiben, muss es entsprechend konsequent gepflegt werden. Regelmäßiges Bürsten und gründliches Durchkämmen sind dann besonders wichtig, damit sich keine festen Verfilzungen entwickeln.
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Soll eine bestimmte Form oder gleichmäßige Felllänge erhalten bleiben, können kürzere Abstände sinnvoll sein. Wird das Fell bewusst länger getragen, verändert sich entsprechend der Pflegeaufwand zu Hause.
Für viele Pudel kann ein Abstand von ungefähr sechs bis acht Wochen zwischen den vollständigen Pflegeterminen gut passen. Das ist jedoch keine feste Regel. Fellwachstum, gewünschte Länge, Frisur und Pflege zu Hause können einen kürzeren oder längeren Rhythmus sinnvoll machen.
Individueller Rhythmus
Lange Abstände zwischen zwei Terminen bedeuten nicht automatisch weniger Pflege. Während das Fell weiterwächst, steigt häufig auch der Aufwand für Bürsten und Kämmen.
Wird das Fell zunehmend schwer durchkämmbar oder bilden sich trotz regelmäßiger Pflege immer wieder Knoten, kann eine kürzere Felllänge oder ein angepasster Terminrhythmus für Hund und Halter angenehmer sein.
Umgekehrt kann ein längeres Pudelfell selbstverständlich gepflegt getragen werden, wenn die dafür notwendige Fellpflege regelmäßig und gründlich durchgeführt wird.
Baden & Trocknen
Das dichte Lockenfell des Pudels nimmt beim Baden viel Feuchtigkeit auf. Damit das Fell anschließend wieder locker, sauber und gut durchkämmbar wird, gehört deshalb nicht nur das Waschen, sondern auch sorgfältiges Trocknen zur Fellpflege.
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Prüfen Sie vor dem Waschen, ob bereits Knoten oder verdichtete Fellbereiche vorhanden sind. Solche Stellen sollten nicht einfach übersehen und anschließend nass werden.
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Shampoo und andere Pflegeprodukte sollten sorgfältig aus dem dichten Fell ausgespült werden. Gerade bei längerem Pudelfell braucht es etwas Zeit, bis alle Fellbereiche gründlich erreicht und wieder ausgespült sind.
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Starkes Reiben mit dem Handtuch kann die Haare zusätzlich miteinander verwirren. Sinnvoller ist es, Feuchtigkeit vorsichtig aus dem Fell zu drücken und aufzunehmen.
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Besonders dichtes Pudelfell kann an der Oberfläche bereits trocken wirken, obwohl sich in tieferen Fellbereichen noch Feuchtigkeit befindet. Deshalb sollte das Haarkleid sorgfältig und vollständig getrocknet werden.
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Das Trocknen bietet eine gute Gelegenheit, das Fell abschnittsweise zu betrachten. Dabei fallen kleine Knoten oder Stellen, die sich schwer voneinander lösen lassen, häufig leichter auf.
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Nach dem vollständigen Trocknen sollte sich das Fell wieder locker durchbürsten und mit einem passenden Kamm bis in die Tiefe kontrollieren lassen.
Wird dichtes Lockenfell lediglich gewaschen und anschließend sich selbst überlassen, können vorhandene Verknotungen unbemerkt bleiben. Eine sorgfältige Trocknung mit anschließender Fellkontrolle gehört deshalb zur vollständigen Pflegeroutine.
Besonders nach Nässe
Nicht nur beim Baden wird das Lockenfell nass. Nach einem Spaziergang im Regen oder dem Schwimmen sollte besonders längeres und dichtes Fell ebenfalls aufmerksam kontrolliert werden.
Feuchte Locken können sich enger zusammenlegen und vorhandene kleine Verknotungen können dadurch schwerer erkennbar werden. Lassen Sie solche Fellbereiche deshalb nicht einfach wieder trocknen, ohne sie anschließend zu überprüfen.
Besondere Aufmerksamkeit verdienen erneut Ohren, Achseln, Beine, Bauch und Bereiche unter einem Geschirr – also Stellen, an denen Feuchtigkeit, Bewegung und Reibung zusammentreffen können.
Felllänge & Alltag
Beim Pudel gibt es viele Möglichkeiten, das Fell zu gestalten. Für den Alltag ist jedoch nicht nur die Optik entscheidend. Eine gute Frisur sollte zum Hund, zur Fellstruktur und dazu passen, wie viel Pflege zwischen den Terminen zuverlässig möglich ist.
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Eine kürzere Felllänge kann den Pflegeaufwand zu Hause deutlich erleichtern. Das Fell lässt sich meist schneller kontrollieren, bürsten und trocknen und neigt weniger schnell zu größeren Verknotungen.
Das kann besonders für aktive Hunde oder einen Alltag sinnvoll sein, in dem eine sehr aufwendige Fellpflege nicht regelmäßig möglich ist.
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Etwas mehr Fell erhält den typischen weichen und lockigen Charakter des Pudels, ohne dass die Frisur besonders lang getragen werden muss.
Auch hier gehören regelmäßiges Bürsten und gründliches Durchkämmen selbstverständlich zur Pflege.
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Ein länger getragenes Pudelfell bietet viele Möglichkeiten bei der Gestaltung, verlangt zu Hause aber entsprechend mehr Pflege.
Je länger und dichter das Fell ist, desto wichtiger werden regelmäßiges Bürsten, Kämmen und die Kontrolle typischer Verfilzungsstellen.
Eine längere Felllänge ist nur dann sinnvoll, wenn das Lockenfell regelmäßig gründlich gepflegt werden kann. Entstehen zwischen zwei Terminen immer wieder starke Knoten oder Verfilzungen, kann eine kürzere und alltagstauglichere Frisur für den Hund angenehmer sein.
Individuell entscheiden
Größe, Fellstruktur, Aktivität und Lebensalltag können beeinflussen, welche Felllänge sinnvoll ist. Auch die Bereitschaft und verfügbare Zeit für die Pflege zu Hause spielen eine wichtige Rolle.
Ein Pudel, der häufig durch Wald und Wiesen läuft oder gerne schwimmt, stellt im Alltag andere Anforderungen an seine Fellpflege als ein Hund mit weniger Kontakt zu Nässe, Schmutz und Pflanzenresten.
Gleichzeitig muss eine praktische Frisur nicht bedeuten, dass der Pudel überall gleich kurz geschoren wird. Länge und Form können so gewählt werden, dass der typische Ausdruck des Hundes erhalten bleibt und das Fell trotzdem gut pflegbar ist.
Pflege zu Hause
Eine gute Pudelpflege findet nicht nur beim Hundefriseur statt. Mit regelmäßigen kurzen Kontrollen und einer passenden Pflegeroutine können Sie dazu beitragen, dass das Lockenfell zwischen zwei Terminen locker, sauber und gut durchkämmbar bleibt.
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Arbeiten Sie das Fell systematisch und in kleineren Abschnitten durch. Besonders bei längerem Pudelfell sollte die Bürste nicht nur über die sichtbare Oberfläche gleiten.
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Nach dem Bürsten zeigt ein geeigneter Kamm, ob das Fell tatsächlich bis in die Tiefe frei durchgängig ist. Bleibt er an einer Stelle hängen, sollte dieser Bereich noch einmal vorsichtig kontrolliert werden.
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Hinter den Ohren, an Hals und Brust, unter den Achseln, an den Beinen und unter dem Geschirr entstehen besonders leicht kleine Knoten. Diese Stellen sollten häufiger kontrolliert werden.
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Kontrollieren Sie Fell und Zwischenräume an den Pfoten regelmäßig auf Schmutz, kleine Fremdkörper und verknotete Haare. Gerade nach Spaziergängen lohnt sich ein kurzer Blick.
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Nach Regen, Baden oder Schwimmen sollte das Pudelfell sorgfältig getrocknet werden. Anschließend lohnt sich eine Kontrolle, ob sich einzelne Fellbereiche noch locker durchkämmen lassen.
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Die regelmäßige Pflege bietet Gelegenheit, Fell und Haut aufmerksam anzusehen. Fallen ungewöhnliche Veränderungen auf, sollten diese nicht einfach bis zum nächsten Salontermin ignoriert werden.
Sie müssen zu Hause keine komplette Salonpflege ersetzen. Entscheidend ist vielmehr, dass kleine Knoten früh erkannt werden und das Fell nicht über mehrere Wochen immer stärker verdichtet. So bleibt die nächste professionelle Pflege für den Hund deutlich angenehmer.
Lieber früh reagieren
Gerade im dichten Pudelfell kann eine kleine verknotete Stelle zunächst kaum auffallen. Beim nächsten Bürsten ist sie etwas größer – und einige Zeit später lässt sich der Bereich möglicherweise kaum noch durchkämmen.
Finden Sie einen kleinen Knoten, arbeiten Sie ruhig und ohne starkes Ziehen. Lässt sich die Stelle nicht schonend lösen, ist es besser, nicht mit zunehmender Kraft weiterzuarbeiten.
Größere, feste oder hautnahe Verfilzungen sollten professionell beurteilt werden. Je früher solche Stellen erkannt werden, desto mehr Möglichkeiten bestehen bei der weiteren Fellpflege.
Häufige Fragen
Bürsten, Verfilzungen, Scheren und die richtige Felllänge: Rund um die Pudelpflege entstehen viele praktische Fragen. Hier finden Sie die wichtigsten Antworten kompakt zusammengefasst.
Das hängt vor allem von Felllänge, Felldichte und individueller Knotenanfälligkeit ab. Länger getragenes Pudelfell benötigt in der Regel häufigere Pflege als eine kurze und pflegeleichtere Frisur.
Entscheidend ist weniger ein fester Wochenplan als die regelmäßige Kontrolle: Das Fell sollte sich bis in die Tiefe ohne starken Widerstand durchkämmen lassen.
Für viele Pudel kann ein Abstand von ungefähr sechs bis acht Wochen eine gute Orientierung sein. Ein allgemeingültiger Rhythmus ist das jedoch nicht.
Fellwachstum, gewünschte Frisur, Felllänge und die Pflege zu Hause bestimmen mit, ob ein kürzerer oder längerer Abstand sinnvoll ist.
Die lockige Fellstruktur kann lose Haare im Haarkleid zurückhalten. Diese Haare können sich mit den übrigen Haaren verbinden und zunächst kleine Knoten bilden.
Besonders Reibung, längeres Fell und Feuchtigkeit können dazu beitragen, dass sich solche Stellen weiter verdichten. Regelmäßiges Bürsten und gründliches Durchkämmen helfen dabei, beginnende Knoten früh zu erkennen.
Besonders häufig entstehen Knoten hinter und unter den Ohren, an Hals und Brust, unter den Achseln, an den Innenseiten der Beine sowie an Bauch und Pfoten.
Auch Bereiche unter Halsband oder Geschirr sollten regelmäßig kontrolliert werden, da dort zusätzliche Reibung entsteht.
Pudelfell wächst kontinuierlich und muss deshalb regelmäßig gekürzt und fachgerecht gepflegt werden. Wie häufig ein Salontermin sinnvoll ist, hängt von gewünschter Felllänge, Frisur, Fellzustand und der Pflege zwischen den Terminen ab.
Die regelmäßige Pflege zu Hause ersetzt dabei nicht zwangsläufig das Kürzen des Fells, erleichtert aber die professionelle Pflege erheblich.
Eine kürzere, alltagstaugliche Felllänge ist meist leichter zu pflegen als lang getragenes Lockenfell. Sie lässt sich schneller bürsten, trocknen und auf kleine Knoten kontrollieren.
Welche Länge sinnvoll ist, sollte trotzdem zum individuellen Hund, seiner Fellstruktur und dem gewünschten Erscheinungsbild passen.
Vor dem Baden sollte das Fell zumindest gründlich auf Knoten und verdichtete Bereiche kontrolliert werden. Bereits verknotetes Fell einfach nass werden zu lassen, kann die anschließende Pflege erschweren.
Nach dem Baden sollte das Pudelfell vollständig getrocknet und anschließend erneut auf seine Durchkämmbarkeit geprüft werden.
Kleine und lockere Verknotungen können häufig noch vorsichtig bearbeitet werden. Dabei sollte nicht kräftig am Fell gezogen oder mit zunehmender Kraft weitergekämmt werden.
Größere, feste oder hautnahe Verfilzungen sollten professionell beurteilt werden. Ausführliche Hinweise finden Sie im Ratgeber Verfilzungen beim Hund erkennen und vermeiden .
Beim Pudel bleiben gelöste Haare durch die lockige Fellstruktur häufig im Haarkleid hängen, anstatt sichtbar auszufallen. Das bedeutet jedoch nicht, dass keine Haare gelöst werden.
Gerade deshalb ist regelmäßiges Bürsten und Kämmen wichtig: Lose Haare können sich sonst mit dem vorhandenen Fell verbinden und die Bildung von Knoten begünstigen.
Pudelpflege im Pfötle Paradies
Kurz und alltagstauglich oder etwas länger und flauschiger: Welche Felllänge sinnvoll ist, hängt von Ihrem Pudel, seinem Fellzustand und der Pflege zwischen den Terminen ab. Elke schaut sich das Fell gerne an und bespricht mit Ihnen, welche Pflege und Frisur gut zu Ihrem gemeinsamen Alltag passt.
Gepflegtes Lockenfell soll nicht nur schön aussehen.
Eine gut durchkämmbare und alltagstaugliche Felllänge macht
die regelmäßige Pflege für Hund und Halter angenehmer.
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